Archiv für August 2008

Billigairlines: Der Snack-Preisvergleich

Dienstag, 26. August 2008

Hier einige Hinweise über Billigflieger und Snackpreise:

Wie jeder weiß, gibt es auf einem Billig-Flug noch nicht einmal ein Glas Wasser “für lau”. Alos lohnt es sich - insbesondere bei großem Durst - durchaus auch die Preise für Getränke und Essen miteinander zu vergleichen. Der Trend: Billig fliegen aber dafür teuer essen!

Bei Germanwings kostet ein Bier 2,80 Euro, Wein oder Prosecco 4 Euro, ein Sandwich/baguette 3,50 Euro. Bei Air Berlin gibt es ab 8,50 Euro ein Gourmet-Menü, das allerdings im voraus gebucht werden muss und Easyjet verlangt satte 5 Euro für ein Bier und ebensoviel für ein Sandwich.

So sollte man sich am besten schon zu Hause Stullen schmieren und an Bord mitnehmen. Denn insbesondere wenn Kinder mit dabei sind, kann es auch im Billigflieger sehr schnell sehr teuer werden.                               

Biggi  

Die Sprache der Reisekataloge

Montag, 18. August 2008

Das ganze Jahr hat man hart gearbeitet. Da freut sich jeder auf seinen wohlverdienten  Urlaub. Gebucht wird meist in Reisebüros oder im Internet. Aber hier ist Vorsicht geboten. Erkundigen Sie sich ganz genau und lesen Sie alles aufmerksam durch.
Nur schnell überfliegen reicht nicht! Der Teufel kann in den Abkürzungen stecken.
Nichts ist ärgerlicher als am Urlaubsort nicht das vorzufinden, was man vermeintlich gebucht hat! Da ist die Enttäuschung schon vorprogrammiert.
Das Problem in den Reisekatalogen ist, dass möglichst viele Informationen auf wenigen Seiten untergebracht werden müssen. Reisekataloge lesen ist also eine
Wissenschaft für sich. Da die Reiseveranstalter jedes Bett vermieten möchten, benutzen sie oft blumige Umschreibungen und unscharfe Formulierungen. Auf den folgenden Seiten ein paar Beispiele:

Das Hotel liegt zentral
Bei dem Wort zentral sollten die Alarmglocken klingeln. Das kann bedeuten Ihr Urlaubshotel liegt mitten in der Stadt und damit ist es dort sehr laut.

Hier befindet sich ein herrlicher Naturstrand
Meist fehlt hier eine Infrastruktur. Es ist keine Seltenheit, dass sich an einem Naturstrand nicht mal WCs oder Umkleidekabinen befinden. Ganz zu schweigen von Lokalen mit kleinen Erfrischungen. Ein Naturstrand ist auch oft ungepflegt und vermüllt.

Aufstrebender Ferienort

Diese Bezeichnung ist mit Vorsicht zu genießen. Entweder haben Sie Glück und können hier in Ruhe ihren Urlaub genießen, weil noch nicht so viele Urlauber den Weg bis hier hin gefunden haben, oder aber die Hotels befinden sich noch im Bau. Dann müssen Sie Ihren Urlaub schlimmstenfalls neben oder sogar in einer Baustelle verbringen. Manche Hotels sind bei Urlaubsantritt leider noch nicht ganz fertig. Das ist aber in den Reisekatalogen nicht ersichtlich. Wenn Grafikenoder Bilde im Reiseprospekt fehlen,muss man davon ausgehen, dass dieses Hotel ist noch nicht oder nur halb fertig ist. Bitte studieren Sie die Unterlagen und Reiseprospekte vorher sehr genau.

Mängel dokumentieren

Am Besten nehmen Sie die Beschreibungen mit in den Urlaub. Sollte es dann ganz anders kommen als gebucht, müssen Sie sich sofort an den dortigen Reiseleiter wenden.Lassen Sie sich nicht abwimmeln. Dokumentieren sie die Missstände mit Fotos oder Videos. Zu Hause müssen Sie dann innerhalb von einem Monat mit dem Reiseveranstalter Kontakt aufnehmen und Schadensersatz für die verlorengegangene Erholung fordern. Schließlich hat man nur einmal im Jahr ein paar Wochen Urlaub und den hat man sich auch verdient!

Seid Ihr auch schon mal auf eine blumige Beschreibung in einem Reisekatalog hereingefallen und habt Euch über den vertane Urlaub geärgert? Schreibt dann Eure Meinung ins Kommentarsystem

Tatjana

Ryanair lässt Passagiere stehen

Dienstag, 12. August 2008

Der irische Billigflieger macht ernst: Flugscheine, die Kunden bei Drittanbietern erworben haben, erklärte die Airline für ungültig, Kosten sollen jedoch erstattet werden. Trotzdem bleiben erst einmal bis zu 1.000 Urlauber täglich auf ungültigen Tickets sitzen. Ryanair wehrt sich seit jeher gegen jede Art von Fremdvertrieb,  versucht nun mit aller Macht, Buchungen ausschließlich über die eigene Homepage zu ermöglichen. Mit diversen Zusatzleistungen wie Versicherungen, Mietwagen oder Hotelzimmern lässt sich dabei neben den eigentlichen Flugscheinen zusätzlich Geld verdienen.

Leidtragende sind die Kunden

Ryanair-Chef Michael O’Leary gibt sich wie immer großspurig: „Wir können jederzeit eine Buchung stornieren! Bei dem Fremdvertrieb wollen wir soviel Chaos wie möglich anrichten”, wird er in britischen Medien zitiert.
Auch wenn nachvollziehbar ist, dass Fremdvertrieb für den  O’Leary ein Dorn im Auge sind, darf man sich schon wundern, mit welcher Arroganz der Ryanair-Boss seine Kunden behandelt, denn schließlich werden täglich rund 1.000 von ihnen nun ohne Flug dastehen – was das Image von Ryanair nicht unbedingt steigern dürfte.