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Tipps zum Buchen ihrer Last-Minute-Reise

Donnerstag, 24. Juli 2008

Auch wenn das Budget noch so knapp ist: Auf die Urlaubsreise möchte niemand verzichten. Dementsprechend groß wird auch in diesem Jahr wieder die Nachfrage nach Last-Minute-Reisen sein. Doch die Zeiten haben sich geändert. Wartete man mit der Last Minute Buchung vor ein paar Jahren noch bis kurz vor Urlaubsbeginn, hat sich der Lastminute Markt in den letzten Jahren grundlegend gewandelt.
Bereits vier bis sechs Wochen vor Abreise könnten sie sich nach einem geeigneten Last-Minute-Angebot umsehen. Dann ist die Auswahl groß und der Preis hat sich bereits auf niedrigem Niveau eingependelt. Kurz vor Abreise ist die Auswahl meist sehr begrenzt und man muss nicht mit dem begnügen, was übrig bleibt.

Wir sagen Ihnen, worauf Sie beim Buchen einer Last-Minute Reise achten müssen.

10 goldene Regeln für die Buchung
1. Warten Sie mit der Buchung einer Last-Minute-Reise nicht bis kurz vor Abflug! Buchen Sie Ihre Last-Minute-Reise vier bis sechs Wochen vor Abreise. Dann ist die Auswahl groß und die Rabatte haben bereits ein hohes Niveau erreicht.

2. Je später Sie eine Last-Minute-Reise buchen, desto höher die Preise. Wer sich erst kurz vor Abreise für eine Last Minute Reise entscheidet, kann froh sein, wenn er noch etwas halbwegs Passendes findet. Und das zu Preisen, die z. T. über den Katalogpreisen liegen.

3. Schon 2-3 Monate vor Abflug schmeißen die Veranstalter die ersten Last-Minute-Schnäppchen auf den Markt. Dann sind die Preise zwar noch nicht im Keller, die Auswahl an Lastminute Reisen aber umso größer. Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis besteht 4 bis 6 Wochen vor Abreise
4. Die Länder mit den derzeit höchsten Preisnachlässen bei Last-Minute-Reisen sind in diesem Jahr das Spanisches Festland, Kanaren, Türkei, Ägypten, Marokko und Madeira. Mit etwas Glück können Sie für schon für 500 Euro zwei Wochen Last-Minute-Urlaub in einem 5-Sterne-Hotel machen inkl. Flug und Halbpension.

5. Auf günstige Last-Minute-Flüge sollte man auch in diesem Jahr besser nicht bauen. Lediglich im Juni und September ist das Angebot an Lastminute-Flügen i.d.R. größer als die Nachfrage. Das gilt aber nur für die touristischen Rennstrecken, aber nicht für Nebenziele wie etwa die Griechischen Inseln, wo kaum ein Nur-Flug unter 300 bis 400 Euro zu finden ist.

6. Buchen Sie Last Minute nur Hotels, die auch in den Katalogen der großen Reiseveranstalter zu finden sind. Vorteil: Sie können die Höhe der Ersparnis leicht selbst bestimmen. Außerdem sind Sie sicher, dass das Hotel internationalem Standard entspricht, andernfalls hätte das Hotel den Weg in die Kataloge gar nicht erst gefunden.

7. Holen Sie vor der Buchung einer Last Minute Reise Informationen über den Urlaubsort ein. Nichts ist schlimmer, als in einem Ort zu landen, der weder schön noch auf anderen Gebieten etwas zu bieten hat.

8. Erkundigen Sie sich nach der Fluggesellschaft ihrer Last Minute Reise. Wenn Sie den Lastminute-Urlaub im Internet buchen und der Name der Airline wird nicht genannt, Finger weg. Wenden Sie sich lieber gleich an das Reisebüro Ihres Vertrauens.

9. Schauen Sie, wie wohl sich andere Gäste in den Hotels gefühlt haben. Das unabhängige Hotelbewertungssystem Holidaycheck, bietet dafür die besten Möglichkeiten.

10. Erkundigen Sie sich vor dem Buchen einer Lastminute-Fernreise, ob Gesundheitsgefahren bestehen und Impfungen erforderlich sind. Des weiteren sollten Sie in Erfahrung bringen, ob vor Ort gerade Regenzeit ist. Das sollte Sie zwar nicht grundsätzlich vom Reisen abhalten, in einigen Regionen aber besteht die Gefahr von Dauerregen.

Wir von Ihrem Reisebüro stehen Ihnen selbstverständlich bei allen Fragen hilfreich zur Seite.Fragen Sie uns nach aktuellen Angeboten!

Susanne

Unsere Marokko-Reise zu den Königsstädten

Freitag, 20. Juni 2008

Vor einigen Jahren unternahmen mein Mann und ich eine interessante Reise zu den Königsstädten in Marokko. Es war mein erster Aufenthalt in einem islamischen Land. Noch heute ist mir die Reise in guter Erinnerung. Wir hatten jede Menge neuer Eindrücke zu verarbeiten. Im doppelten Sinne waren wir weit gereist.

Die Marokkanische Bevölkerung besteht zum größten Teil aus Berberstämmen nur ein geringer Prozentsatz sind Araber. Ihre Architektur ist zum Teil maurisch. Die Mauren eroberten von Marokko aus Spanien, wo sie unter anderem das al Casa und die al Hambra erbauten. Auch gibt es in Marokko andalusischen Einfluss.
Wir landeten in Agadir. Von dort ging es am nächsten Tag weiter über el Jadida nach Casablanca. Casablanca ist das wirtschaftliche Zentrum Marokkos mit großem Hafen. Casablanca ist eine moderne Stadt. Dort besichtigten wir die Hassan-Moschee. Die Moschee ist ein prächtiger Sakralkomplex, wo sich die islamische Fachbibliothek mit Konferenzräumen anschließt.

Hassan Moschee in Casablanca

Weiter ging es nach Rabat. In Rabat besuchten wir das Mouseleum von Mohamed dem V. mit Hassan-Turm. Der Hassan-Turm ist das Wahrzeichen der Stadt. Auch in Rabat befindet sich ein Königspalast. In allen wichtige Städten Marokkos befindet sich ein Königspalast. Je nach Jahreszeit oder Anlass weilt der König in einem der Paläste. Auch waren wir in der Oudaia-Kasbah. Diese Kasbah hat einen wunderschönen Park mit herrlichen Blumen, Sträucher und Bäumen und einem alten maurischen Freilicht-Café, wo wir Pfefferminz-Tee getrunken haben.

Palast in Rabat beim Pfefferminztee
Oudaias Mausoleum

Am meisten hat mich die alte Stadt Fes beeindruckt. Als wir in die Medina eintraten fühlte ich mich um Jahrhunderte zurück versetzt. Der Eindruck war überwältigend. Die Altstadt ist ein Gewirr aus verwinkelten Gassen mit Packeseln, Fahrrädern, Menschen­massen, kleinen Läden und Wandbrunnen. In Fes befindet sich eine wunderschöne große Freitags-Moschee. Lange war Fes kulturelles und geistiges Zentrum. Nach der Medina waren wir bei den Färbern. Wo unter körperlich schweren Bedingungen Leder eingefärbt wird. Es wurden schöne Ledertaschen zum Verkauf angeboten. Anschließend ging es durch das andalusische Viertel was von wohlhabenden spanischen Juden erbaut wurde.

in den Gassen von Fes bei den Färbern Moschee in Fes
Moschee in Fes Wandbrunnen

Am nächsten Tag waren wir in Meknes. Das größte Tor Marokkos befindet sich hier. Meknes ist die Stadt der Seidenstoffe. Viele Männer arbeiten hier als Schneider. Meknes wird von einer Hügellandschaft umrahmt, dem Mittleren Atlas. Dort herrscht ein mildes Klima. Es wird Obst und Gemüse angebaut. Zur Zeit der französischen Kolonialzeit entwickelte sich hier ein Weinanbaugebiet. Obwohl konservative islamische Kräfte nach der Kolonialzeit, den Weinanbau verbieten wollten, wird auch heute noch Wein angebaut.

Schneider in Meknes Ladenstraße in Meknes

Am Schluss unserer Rundreise waren wir in Marrakesch. Dort besuchten wir den wunderschönen Bahia-Palast. Ein Kunstwerk islamischer Architektur. Von dort ging es zum Gaukler-Platz. Wo man Schausteller gegen einen vorher ausgehandelten Preis fotografieren darf. Danach waren wir zu den maurischen Sediden-Gräbern. In diesem Mausoleums-Komplex ruht die Saadier-Dynastie.

Sediden-Gräber Bahia-Palast in Marrakesch Gaukler in Marrakesch

Im Anschluss dieser Rundreise hatten wir eine Woche Badeurlaub in Agadir. Das Klima in Agadir ist angenehm. Es ist eine Stadt mit europäischem Flair. Es gibt hier Restaurants und tolle Schmuckläden.

Es hat uns in Marokko so gut gefallen, dass wir Jahre später eine Reise durch die Kasbahs und Oasen, den Süden Marokkos unternahmen.

Von Carmen Stegenitz

Auch wenn das Internet viel an Informationen bietet, haben wir uns vor der Reise ausführlich im Reisebüro in Eberswalde beraten lassen und dort die Reise gebucht.
Und wie an den schönen und eindrucksvollen Bildern zu sehen ist, es hilft. ;)