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Reise Nebenkosten im Vergleich

Mittwoch, 10. September 2008

Dass sich der niedrige Dollarkurs nachhaltig auf die Attraktivität und die Erschwinglichkeit einer Reise in die USA auswirkt, setzte ich mittlerweile als bekannt voraus. Und auch die unterschiedliche Kaufkraft eines Euros innerhalb der EU ist als Faktor für die Auswahl eines Reisezieles durchaus vertraut. Doch wer es noch ein wenig konkreter möchte, der sei auf den Reise-Nebenkosten-Vergleich des ADAC hingewiesen. Hier geht es tatsächlich um konkrete Produkte und deren Preise in den unterschiedlichen europäischen Ländern. Untersucht wurden dabei 50 verschiedene Badeorte - mit einem klaren Testsieger, der Polen heißt .

20 der 48 Produkte aus dem Warenkorb der Tester sind dort am billigsten. Auch der günstigste Badeort, Ustka an der Ostseeküste, liegt in Polen. Der teuerste ist Arcachon am Golf von Biscaya in Frankreich, dem ereut teuersten Urlaubsland. Deutschlnd konnte die gute Platzierung vom letzten Jahr nicht wieder erreichen und rutschte mit einem “durchschnittlich” ins Mittelfeld ab. Der Test bestand darin, einen durchschnittlichen Urlaubswarenkorb mit 48 Produkten zusammenzustellen und in den jeweiligen Orten einzukaufen. Sei es Eis, eine Badehose oder die Miete für einen Liegestuhl - im Durchschnitt lag der Warenkorb bei 323 Euro.

In Polen bei 261 Euro und in Frankreich bei 402 Euro. Deutschland liegt mit 311 Euro immerhin noch unter dem europäischen Durchschnitt. En Detail ergibt sich dann aber durchaus hier und da ein abweichendes Bild. Essen gehen in Dänemark ist besonders teuer. Aspirin in Griechenland besonders günstig. Mobilität in Italien besonders teuer, Gesundheit in Polen und Deutschland besonders günstig.

Es lohnt sich also auch hier, genauer hinzusehen.

 

Biggi 

Billigairlines: Der Snack-Preisvergleich

Dienstag, 26. August 2008

Hier einige Hinweise über Billigflieger und Snackpreise:

Wie jeder weiß, gibt es auf einem Billig-Flug noch nicht einmal ein Glas Wasser “für lau”. Alos lohnt es sich - insbesondere bei großem Durst - durchaus auch die Preise für Getränke und Essen miteinander zu vergleichen. Der Trend: Billig fliegen aber dafür teuer essen!

Bei Germanwings kostet ein Bier 2,80 Euro, Wein oder Prosecco 4 Euro, ein Sandwich/baguette 3,50 Euro. Bei Air Berlin gibt es ab 8,50 Euro ein Gourmet-Menü, das allerdings im voraus gebucht werden muss und Easyjet verlangt satte 5 Euro für ein Bier und ebensoviel für ein Sandwich.

So sollte man sich am besten schon zu Hause Stullen schmieren und an Bord mitnehmen. Denn insbesondere wenn Kinder mit dabei sind, kann es auch im Billigflieger sehr schnell sehr teuer werden.                               

Biggi  

Ryanair lässt Passagiere stehen

Dienstag, 12. August 2008

Der irische Billigflieger macht ernst: Flugscheine, die Kunden bei Drittanbietern erworben haben, erklärte die Airline für ungültig, Kosten sollen jedoch erstattet werden. Trotzdem bleiben erst einmal bis zu 1.000 Urlauber täglich auf ungültigen Tickets sitzen. Ryanair wehrt sich seit jeher gegen jede Art von Fremdvertrieb,  versucht nun mit aller Macht, Buchungen ausschließlich über die eigene Homepage zu ermöglichen. Mit diversen Zusatzleistungen wie Versicherungen, Mietwagen oder Hotelzimmern lässt sich dabei neben den eigentlichen Flugscheinen zusätzlich Geld verdienen.

Leidtragende sind die Kunden

Ryanair-Chef Michael O’Leary gibt sich wie immer großspurig: „Wir können jederzeit eine Buchung stornieren! Bei dem Fremdvertrieb wollen wir soviel Chaos wie möglich anrichten”, wird er in britischen Medien zitiert.
Auch wenn nachvollziehbar ist, dass Fremdvertrieb für den  O’Leary ein Dorn im Auge sind, darf man sich schon wundern, mit welcher Arroganz der Ryanair-Boss seine Kunden behandelt, denn schließlich werden täglich rund 1.000 von ihnen nun ohne Flug dastehen – was das Image von Ryanair nicht unbedingt steigern dürfte.